Dafen Village in Shenzhen war einst das weltweit größte Zentrum für die Reproduktion berühmter westlicher Gemälde. Aufgrund neuer politischer Maßnahmen der Regierung von Shenzhen wenden sich nun Tausende von Malern in Dafen Village von der Reproduktion ab und dem Original zu. Doch wo sind die Käufer von Originalgemälden? Wo kann man Originalgemälde ausstellen? Können Maler auf diese Weise in der Kunstwelt Fuß fassen? Ist Originalkunst ein hehres Ziel oder ein Mittel zum Überleben? Die Bilder aus dem Dorf Dafen sind über ganz China verstreut und bilden ein phantasievolles Mosaik einer Gesellschaft im Wandel.
Über die Regisseurin
Chen Dongnan aus Xi'an in der Provinz Shaanxi hat einen Abschluss in Dokumentarfilm von der New York University und arbeitet als unabhängige Filmemacherin in China. Ihr erster Dokumentarfilm "Sound of Vision", ein experimenteller Kurzfilm über die Entdeckungsreise eines blinden Mannes in New York, wurde für einen Emmy Award nominiert, auf dem HotDocs Film Festival gezeigt und auf dem PBS POV Channel ausgestrahlt. Ihr anderer Kurzdokumentarfilm "The Trail of Xinjiang", über einen Taschendieb in Xinjiang, der westlichsten Region Chinas, gewann beim Asian American International Film Festival in New York den Preis für den besten Kurzdokumentarfilm und wurde weltweit gezeigt. Ihr erster Dokumentarfilm "Singing in the Wilderness" über einen Miao-Chor im südwestchinesischen Hochland wurde von mehreren internationalen Filmfestivals ausgewählt und gewann den Spezialpreis der Jury beim Los Angeles International Film Festival in den USA.