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Juli-Film: Green Night
Altersfreigabe: ab 18
Cast & Crew Regie: HAN Shuai Besetzung: FAN, Bingbing, Joo-young Lee, Young-ho Kim
Synopsis
Im Bemühen, ihrer schwierigen Vergangenheit zu entkommen, heiratet die Chinesin Jin Xia den Koreaner Lee Seung-hun und sichert sich so einen legalen Status in Südkorea. Doch das neue Leben bringt unerwartete Wendungen. Eines Nachts begegnet Xia einem grünhaarigen Mädchen, das eine geheimnisvolle Aura umgibt, und wird in die gefährliche Welt des Drogenhandels hineingezogen. Trotz der bedrohlichen Umstände fühlt Xia eine unerklärliche Anziehungskraft zu dem Mädchen und nimmt sie mit nach Hause. Gemeinsam inszenieren sie einen nicht ganz zufälligen Unfall, bei dem Seung-hun ums Leben kommt. Auf der Flucht vor den Konsequenzen kehrt Xia dennoch zum Tatort zurück, um die Drogen zu holen, die das mysteriöse Mädchen dort zurückgelassen hat.
Über die Regisseurin
Die chinesische Filmregisseurin und Drehbuchautorin Han Shuai wurde in einer Hafenstadt in China geboren, die sich gegenüber der südkoreanischen Stadt Incheon befindet. Schon in jungen Jahren beobachtete sie, wie viele Frauen aus ihrer Heimatstadt den mutigen Schritt wagten, nach Korea zu gehen, um dort bessere Arbeitsmöglichkeiten zu finden und der Enge sowie den Einschränkungen in ihrer Heimat zu entkommen. Diese frühen Eindrücke prägten ihr Verständnis für die Unterdrückung von Träumen und den allgegenwärtigen Wunsch nach Freiheit und Selbstbestimmung. Ihr filmisches Talent und ihre tiefgründige Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Themen spiegeln sich in ihrem Debütfilm "SUMMER BLUR" wider, der international hohe Anerkennung erhielt. Der Film gewann den Grand Prix in der Generation Kplus Wettbewerbssektion beim Berlin International Film Festival 2021 sowie den FIPRESCI Award beim Busan International Film Festival 2020. Han Shuai ist auch Autorin des Buches "New Impressions Cinema: The Aesthetics of Lou Ye's Films" und hält einen Doktortitel in Theater- und Filmwissenschaften von der renommierten Central Academy of Drama in China. Ihre Werke reflektieren Themen wie persönliche Freiheit, weibliche Emanzipation und komplexe soziale Dynamiken, und bieten bedeutende Einsichten in die Ästhetik des chinesischen Filmschaffens.